Stützpunkt -Stützstrumpf

Stützpunkt -Stützstrumpf

Stützstrümpfe sind oft das Erste. Nicht das Dramatische, nicht das Präkerste, sondern das Alltägliche im Kontext Fragilität. Nur wenn sie sichtbar werden, wächst oft die Scham. Ein sanfter Einstieg vielleicht – temporär oder auch längerfristig. Teils werden sie sogar von den Kassen mitfinanziert. Sehen sie deshalb häufig so scheusslich aus?

Stützstrümpfe sind oft das Letzte. Nicht, weil sie nach der OP länger bleiben, vielleicht weil verschrien sind – in Beige, Weiß, Schwarz, in Ausnahmen Grau, weil sie das Selbstverständliche kaum Redenswerte dramatisch machen, nicht durch ihre Funktion, sondern ihr vernachlässigtes Design:  Aesthetics matter – and nobody cares. Dabei kommen sie bei Schwangerschaft, beim langen Stehen, bei schweren Beinen, bei Krankheit zum Zuge. Nicht, weil alles zusammenbricht, nein, weil etwas beginnt zu wackeln und irgendwie wolkig und wattig wird. Deshalb plädieren wir von finally dafür, mit einer schönen Look & Feel sanft einzusteigen, sanft aufzutreten, sich mit der kleinen Alltagsstütze sanft anzunähern an Verletzlichkeit, nicht mit Scham sondern mit Design.

Sich schützen vor Stürzen, vor Schwellungen, Krampfadern, stützt beim Älterwerden und dabei standhaft für sich und andere bleiben, auch wenn Körper und Seele langsam müde werden vom vielen tragen müssen. Unsere Stützstrümpfe geben Halt durch Druck und ansehnlicher Ästhetik, denn wir wissen Schönheit vermindert Scham, auch sich selbst gegenüber.  Diese neue Stützstrumpf-Kollektion gibt Euch Bodenhaftung – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Sie festigt Eure Verbindung zur Welt aber auch zu uns, ist gemacht für eine Gesellschaft und einen Zeitgeist, der Standhaftigkeit als etwas Wertschöpfendes denkt aber auch als etwas ins Wackeln Kommendes erkennt. Unsere Strümpfe platzieren wir im Dazwischen, halten sie in vielen Lebensphasen und -lagen für nützlich, denn sie sehen auch einfach gut aus.

Wir steigen ein, wir steigen aus, nähern uns der Geburt des ersten Kindes, der nächsten langen Reise, sind in Rehabilitation oder im Rentenalter, oder warten wir eine OP oder sorgen wir vor, oder nach, oder einfach um uns selbst oder um andere, wenn wir die Stützstrümpfe von finally in unser Leben nehmen? Eins ist klar, was wir an den Füssen haben, stabilisiert, wirkt nach oben hinaus, in die Knie, ins Becken, in den Rumpf, bis hinauf zu Kiefer und Kopf. Damit wirkt der Strumpf langfristig, teils unbemerkt, gutes sicheres Stehen verhindert schliesslich laut Studien sogar Inkontinenz oder Depression. Sich getragen fühlen lenkt den Blick zur Vorsorge und zur Beweglichkeit, ein sicherer Stand ordnet das Eigene wie auch das grössere System.

Stützstrümpfe, auch wenn wir sie loben und preisen sind keine Heilung, aber sie sind ein Anfang, ein erstes Augenzwinkern, ein Einverständnis damit, dass der Körper manches Mal Unterstützung braucht. Und sie geben material bekannt, dass Care nicht erst dann beginnt, wenn alles verloren scheint. Aesthetics of care matters, Beweglichkeit und Beweglichsein auch und sie ist abhängig davon. In diesem Sinne sind Stützstrümpfe von finally Teil einer systemischen Pionierarbeit, sie bereiten den Körper und die Gesellschaft auf andere Care-Designs vor, deren Wirkung sich nicht im Anschauen, sondern im Tragen, im Nutzen,  im Vorbereitetsein entfaltet. Vorsorge gibt eben auch Komfort. Aus diesen gedanken heraus lässt sich sagen:

finally stützt.
finally begleitet.
finally steht mit euch.

Nicht spektakulär.
Standhaft, ja, aber nicht um jeden Preis.
Schritt für Schritt, stützt ihr mit Stützstrumpfen Euch,

aber auch unsere Care Misson:

bin fragil, mal stabil, mal was dazwischen, mit jedem Strumpf gemeinsam sich Verletzlichkeit

einstehen und erlauben.

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